Mittlerweile ist es wieder soweit: Die heiße Jahreszeit ist angebrochen. Die Sonne scheint, die Temperaturen steigen und es regnet kaum noch. Wer einen Garten hat, will ihn zwar das ganze Jahr über in Schuss halten, doch vor allem im Sommer ist die richtige Gartenpflege wichtig.
Die richtige Gartenpflege im Sommer
Gerade bei heißen Temperaturen ist der Boden oft sehr trocken. Wenn es nicht regnet, kommen Gartenbesitzer um das Gießen nicht herum. Blumen und Sträucher müssen regelmäßig bewässert werden, damit sich nicht austrocknen und absterben. Die beste Tageszeit hierfür ist zwischen sechs und sieben Uhr morgens. Um diese Uhrzeit ist der Boden noch kühl und kann das Wasser gut aufnehmen. Außerdem trocknen die Pflanzen nach dem Gießen schneller, so haben Pilzerkrankungen und Schnecken kaum eine Chance, die Gewächse zu befallen. Bei starker Hitze lohnt es sich nicht, den Garten zu bewässern, da das Wasser zu schnell verdunstet.
Im Sommer darf auch der Rasen nicht vergessen werden. Vor allem im Frühsommer wächst der Rasen so schnell, dass er gerne einmal ein der Woche geschnitten werden darf. Regelmäßiges Rasen mähen fördert die Dichte des Rasens: So werden neue Halme und Triebe gebildet; nicht schnittverträglichen Kräutern oder Wildblumen wird Einhalt geboten. Aber Vorsicht: Sind die Halme zu kurz geschnitten, können sie bei extremer Hitze „abbrennen“. Bei heißen Temperaturen ist es also ratsam, den Rasen nicht allzu häufig zu mähen.
Unbeliebte Gäste im Garten
Leider bleiben uns auch Schädlinge im Garten während der Sommerzeit nicht erspart. Schädlinge sind Kleinlebewesen wie Wanzen, Läuse oder Milben, die den eigenen Garten schädigen. Sie befallen Blumen, Sträucher und Bäume und ernähren sich beispielsweise von deren Zellen. Häufig setzen Gartenbesitzer chemische Mittel ein, um die ungebetenen Gäste loszuwerden. Diese sind aber oft nicht effektiv, da sie neben den Schädlingen auch Nützlinge wie Marienkäfer oder Schlupfwespen vertreiben und Rückstände im Boden hinterlassen können. Wer mit Schädlingen zu kämpfen hat, sollte immer zuerst auf biologische und ökologische Abwehrmaßnahmen zurückgreifen. Sind diese wirkungslos, ist es ratsam, als erstes den Rat eines Experten einzuholen, bevor zur chemischen Keule gegriffen wird.